Über das Projekt

Das Projekt „cross#culture“ hat das Ziel, junge Menschen im Alter von 14-27 Jahren unterschiedlicher Herkunft miteinander ins Gespräch zu bringen und einen kreativen Austausch anzuregen. Es soll dazu beitragen, Vorurteile, stereotype Zuschreibungen und Kulturalisierungen zu reflektieren und abzubauen. Dafür wird das Projekt cross#culture vom Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

  

Ziele des Projekts cross#culture: 

1. Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken

Das Projekt cross#culture möchte zusammen mit Jugendlichen über Vorurteile und Stereotype reflektieren. Junge Menschen aus Schleswig-Holstein erhalten die Möglichkeit, sich kritisch über gesellschaftliche Zuschreibungen und den Umgang mit Vorurteilen auszutauschen. Unabhängig von ihrem jeweiligen Hintergrund sollen sie darin bestärkt werden, sich für ein friedliches, demokratisches Miteinander einzusetzen. 

2. Potenziale der kulturellen Bildungsarbeit nutzen

Wir nutzen Methoden der kulturellen Bildung und kreative Ausdrucksformen, um mögliche Zugangsbarrieren, die sich unter anderem aus Bildungshintergrund, Sprachkenntnissen oder Geschlecht ergeben, möglichst gering zu halten. Die Methoden der kulturellen Bildungsarbeit bieten hervorragende Möglichkeiten, an die Erfahrungswelten von Jugendlichen anzuknüpfen und neue Ausdrucksformen anzuregen. Mithilfe der ästhetischen Produkte erfolgt eine Reflexion über sich selbst und über andere.

Die Jugendlichen wählen dabei selbst die Form, in der sie sich mitteilen wollen – seien es Malereien und Zeichnungen, Graffitis, Collagen, Skulpturen, Musik, Hörspiele, (Trick-)Filme, und vieles mehr.

Die künstlerischen Produkte sind gleichzeitig sichtbare Ergebnisse der Verständigungsprozesse , die ausgetragen wurden, und Reflexions- und Austauschprozesse bei den Rezipienten auslösen. 

3. Nachhaltigkeit des Projekts sichern

Darüber hinaus kann das Projekt cross#culture nur erfolgreich sein, wenn gemeinsam mit Partner_innen in den Regionen gearbeitet wird. Diese können das Konzept an die Gegebenheiten vor Ort anpassen und weiterentwickeln.

Um die Nachhaltigkeit über den Projektzeitraum hinaus zu gewährleisten, wird es neben den Jugendveranstaltungen zudem Treffen mit Multiplikator_innen geben. In Zusammenarbeit mit diesen werden Best Practice Beispiele in der transkulturellen Jugendarbeit entwickelt.

Wir wollen Vernetzungsstrukturen aufbauen und erfolgreiche Methoden sichern, so dass das Projekt einen Impuls zur dauerhafte Etablierung von interreligiösem/ transkulturellem Dialog im Jugendbereich darstellt.